Betreuung für Kinder in den Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Sulzemoos - Stand: 22.12.2021

Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Nummer 454 vom 15.12.2021:

Testnachweispflicht ab dem 10.01.2022

 

Mit 452. Kita-Newsletter vom 8. Dezember 2021 hat das o. a. Ministerium über die ab dem 10. Januar 2022 geltende Testnachweispflicht für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung informiert. Diese Testnachweispflicht wurde nun auch in der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verankert (§ 13 Abs. 2 Satz 1). Danach dürfen Kinder in ihrer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle (Kinderbetreuungseinrichtung) ab dem 10. Januar 2022 nur betreut werden, wenn ihre Personensorgeberechtigten drei Mal wöchentlich einen Nachweis erbringen, dass bei ihrem Kind ein Test auf das Coronavirus mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde.

Wie und wann wird der Test gemacht?
Für einen solchen Testnachweis können Eltern ihr Kind dreimal wöchentlich mittels der vom Freistaat im Rahmen der Berechtigungsscheine zur Verfügung gestellten Selbsttests zuhause testen und müssen in der Kinderbetreuungseinrichtung glaubhaft versichern, dass das Kind vor Betreuungsbeginn negativ auf das Coronavirus getestet wurde (alternativ: PoC-Antigen-Schnelltest, PCR-Test). Getestet wird grundsätzlich montags, mittwochs und freitags. Ist ein Kind an einem dieser Tage nicht anwesend, so wird der Testnachweis erbracht, sobald das Kind wieder betreut wird. Wichtig ist die Testung in regelmäßigen Abständen

Wie wird der Testnachweis erbracht?
 

 

  • Die das Kind bringende Person bringt an den Testtagen jeweils die Testkassette (Hinweis: Bei der Testkassette handelt es sich um den Teil des Selbsttests, der das Ergebnis anzeigt) des durchgeführten Selbsttests in die Kinderbetreuungseinrichtung mit.
  • Nach dem Vorzeigen der Testkassette entsorgt die bringende Person diese vor Ort in einem eigens hierfür vor der Kinderbetreuungseinrichtung bereitgestellten, fest verschließbaren und strapazierfähigen Müllsack (im Handel als reißfeste Müllbeutel mit Zugband erhältlich).
  • Eine Dokumentation ist nicht notwendig.


Wird ein Testnachweis nach der jeweils durch die Kinderbetreuungseinrichtung gewählten Option nicht vorgelegt, so darf das betreffende Kind nicht betreut werden. Werden Kinder von berechtigten Dritten und nicht von den Eltern selbst in die Einrichtung gebracht, bringen diese die beim Test des Kindes verwendete Testkassette oder das unterschriebene Formular mit. Im Falle eines PoC-Antigen-Schnelltests (Bürgertest) oder PCR-Tests ist der entsprechende Testnachweis vorzuzeigen.

Die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Einrichtung basiert grundsätzlich auf Vertrauen. Daher ist davon auszugehen, dass der absolut überwiegende Teil der Eltern die Kinder gewissenhaft testet. Die Versicherung der Personensorgeberechtigten, dass das Kind negativ getestet wurde, muss jedoch glaubhaft sein. Sollten daher Zweifel daran bestehen, dass das Kind tatsächlich getestet wurde, so können die Einrichtungen hierfür einen gesonderten Nachweis verlangen. Hieran sollten aber keine zu hohen formalen Anforderungen gestellt werden. Eine Möglichkeit besteht bspw. darin, dass die Eltern den Test beim nächsten Mal mittels eines Videos dokumentieren.

Informationen zu den aktualisierten Berechtigungsscheinen sowie die mit dem 452. Kita-Newsletter angekündigten Elternbriefe in verschiedenen Sprachen folgen in Kürze. Diesbezüglich laufen aktuell noch Abstimmungen mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium sowie dem Bayerischen Apothekerverband zur Verlängerung der Berechtigungsscheine.

Hier verlinkt finden Sie eine Anleitung zum Corona-Selbsttest bei Kindern des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Weisen Sie die Eltern der von Ihnen betreuten Kinder gerne auf diese Anleitung hin. 

Für Kinder, die an den in den Kinderbetreuungseinrichtungen angebotenen PCR-Pooltestungen teilnehmen, bedarf es keines weiteren Testnachweises.


Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Nummer 452 vom 08.12.2021:

Testnachweispflicht für Kinder ab Vollendung des 1. Lebensjahres ab 2022

 

Kinder unter zwölf Jahren können bislang noch nicht geimpft werden. Noch im Dezember 2021 wird mit einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur COVID-19-Impfung für Kinder ab fünf Jahren gerechnet. Für Kinder unter fünf Jahren fehlt es jedoch weiterhin an einem zugelassenen Impfstoff. Um die Corona-Sicherheit in den Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nochmals zu erhöhen, hat der Ministerrat am 7. Dezember 2021 beschlossen ab dem 10. Januar 2022 eine Testnachweispflicht in der Kindertagesbetreuung für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung einzuführen.

Das bedeutet konkret, dass Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ab dem 10. Januar 2022 nur betreten dürfen, wenn ihre Personensorgeberechtigten drei Mal wöchentlich einen Nachweis erbringen, dass bei ihrem Kind ein Test auf das Coronavirus mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde.

Die Testnachweispflicht gilt erst ab dem 10. Januar 2022. Grund dafür ist zum einen, dass es derzeit bei der Verfügbarkeit von Selbsttests im Handel aufgrund der Ausweitung von Testpflichten in vielen Lebensbereichen, wie zum Beispiel 3G am Arbeitsplatz oder 2G Plus im Freizeitbereich, zu Verzögerungen kommen kann. Zum anderen sollen Kinderbetreuungseinrichtungen und Eltern auch den notwendigen Vorlauf erhalten, um sich auf die Testnachweispflicht vorbereiten zu können.

Ein Testnachweis kann wie folgt erbracht werden:

  • Dreimal wöchentliche Testung durch die Eltern zuhause mittels der vom Freistaat im Rahmen der Berechtigungsscheine zur Verfügung gestellten Selbsttests und glaubhafte Versicherung durch die das Kind bringende Person, dass das Kind vor Betreuungsbeginn negativ mit einem Selbsttest auf das Coronavirus getestet wurde.
  • PoC-Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist. PoC-Antigen-Schnelltests werden in den Apotheken oder in lokalen Teststellen kostenfrei im Rahmen der Bürgertestungen durchgeführt.
  • PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist. PCR-Tests werden bei einschlägigen Symptomen kostenfrei in Arztpraxen durchgeführt.
  • PCR-Pooling in den Kinderbetreuungseinrichtungen.

Eine Testung der Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen durch die Beschäftigten oder die Eltern findet damit nicht statt, auch der zusätzliche Organisations- und Verwaltungsaufwand für die Beschäftigten in den Kinderbetreuungseinrichtungen kann auf ein Minimum begrenzt werden. Weitere detailliertere Informationen folgen in Kürze. Ferner bereiten wir einen Elternbrief in mehreren Sprachen vor, mit dessen Hilfe Sie die Eltern informieren können. Um den Familien eine dreimal wöchentliche Testung ihrer Kinder mittels Selbsttest zu ermöglichen, wird das System der Berechtigungsscheine über den 31. Dezember 2021 hinaus verlängert. Die aktualisierten Berechtigungsscheine werden Ihnen wie gehabt über die Aufsichtsbehörden zur Verfügung gestellt.

Auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums finden Sie außerdem eine Übersicht der kommunalen Testzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie eine Übersicht der Apotheken mit Coronatest-Angebot: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/bayerische-teststrategie/

Für vollständig geimpfte und genesene Kinder entfällt die Testnachweispflicht.


Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Nummer 449 vom 23.11.2021:

3G-Regel in Kindertageseinrichtungen ab 24.11.2021

 

Um den Schutz für Kinder, Beschäftigte und Familien in der Kindertagesbetreuung beim aktuellen Anstieg des Infektionsgeschehens weiter zu gewährleisten, ist eine Ausweitung der Maßnahmen auch in der Kindertagesbetreuung erforderlich.

Bislang galt die 3G-Regel grundsätzlich nur bei Veranstaltungen in Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten bzw. auf Basis des Hausrechts. Ab dem 24. November 2021 gilt die 3G-Regel flächendeckend. Das heißt:

Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt auch für die Begleitung des Kindes während der Eingewöhnungsphase. Beim bloßen Abgeben und Abholen der Kinder findet die 3G-Regel dagegen keine Anwendung, da hier der Aufenthalt nur für einen sehr kurzen Zeitraum erfolgt.

Diese Regelung wird in der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verankert und gilt ab dem 24. November 2021.  

 

Umgang mit Krankheitssymptomen bei nicht eingeschulten Kindern - Information des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales mittels Newsletter Nummer 443 vom 20.10.2021

 

Nicht eingeschulte Kita-Kinder sind aktuell im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und insbesondere im Vergleich zu Schulkindern in geringem Maße vom Coronavirus betroffen. Dafür sind sie deutlich häufiger von Erkältungskrankheiten betroffen. Das bedeutet, dass derzeit bei einem erkälteten Kind kein pauschaler Rückschluss auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus gezogen werden kann. Dies erlaubt es, Erleichterungen für Kita-Kinder bei den Regelungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen in der Kindertagesbetreuung zu schaffen.

Für nicht eingeschulte Kinder gilt daher ab sofort Folgendes:

 

  • Für Kinder, die ihre Kinderbetreuungseinrichtung trotz leichter Symptome (z.B. Schnupfen, leichter Husten etc.) besuchen möchten, genügt künftig eine Bestätigung der Eltern, dass vor dem Kita-Besuch zu Hause ein Selbsttest durchgeführt wurde, der negativ ausgefallen ist. Ein Vordruck für die erforderliche Bestätigung kann hier heruntergeladen werden.

 

  • Erkrankt ein Kind hingegen schwerer, hat es also beispielsweise Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen oder starken Husten, so ist für die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung nach der Genesung bzw. die Wiederzulassung trotz noch vorhandener leichter Symptome weiterhin ein PCR- oder PoC-Antigen-Test erforderlich.

 

Ein ärztliches Attest ist neben der Bestätigung bzw. dem Testnachweis grundsätzlich nicht erforderlich. Der Rahmenhygieneplan in der aktuellen Fassung ist bereits auf der Homepage des Staatsministeriums verfügbar. Für Schulkinder gelten – analog zum Schulbereich – die bereits bestehenden Regelungen vorerst fort. Das heißt, ein Hortbesuch trotz leichter Symptome ist auch weiterhin nur mit negativem PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest möglich.
 
Hinweis: Personen mit einschlägigen, auf das Coronavirus hindeutenden Symptomen, können sich nach wie vor beispielsweise in Arztpraxen kostenfrei mittels PCR-Test auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen. Kinder mit leichten Symptomen werden außerdem weiterhin auch in den lokalen Testzentren kostenfrei mittels PoC-Antigen-Schnelltest getestet.
  

Änderung des Grenzwertes für den eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 21. Juni 2021

 

Ab Montag, den 21. Juni 2021, gelten neue Grenzwerte für die Kindertagesbetreuung. Der Grenzwert für den Regelbetrieb mit offenen Konzepten wird von 50 auf 100 angehoben.

Es gelten dann folgende Regelungen:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 0 bis 100 kann die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb stattfinden, d.h. auch offene Konzepte sind möglich.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 165 ist die Kindertagesbetreuung nur im eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Es müssen feste Gruppen gebildet werden.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 165 ist nur eine Notbetreuung zulässig.

Das Verfahren zum Wechsel von Regelbetrieb, eingeschränktem Regelbetrieb und Notbetreuung bei den jeweiligen Inzidenzwerten („3- bzw. 5-Tage-Regel“) bleibt wie bisher bestehen. Die Kreisverwaltungsbehörden werden, wie bislang auch, jeweils amtlich bekanntmachen, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem maßgeblichen Inzidenzwert von 165 bzw. 100 liegt oder wenn der maßgebliche Inzidenzwert wieder überschritten wird.

 

 

Informationen zum Inzidenzwert finden Sie unter:

https://www.landratsamt-dachau.de/gesundheit-veterinaerwesen-sicherheitsrecht/gesundheit/coronavirus/corona-statistiken/

 

Für externe BesucherInnen (Eltern, LieferantInnen etc.) gilt zum Schutz unserer Beschäftigten auch weiterhin in der Kindertageseinrichtung die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske.