Betreuung für Kinder in den Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Sulzemoos - Stand: 23.11.2021

Newsletter des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Nummer 449 vom 23.11.2021:

3G-Regel in Kindertageseinrichtungen ab 24.11.2021

 

Um den Schutz für Kinder, Beschäftigte und Familien in der Kindertagesbetreuung beim aktuellen Anstieg des Infektionsgeschehens weiter zu gewährleisten, ist eine Ausweitung der Maßnahmen auch in der Kindertagesbetreuung erforderlich.

Bislang galt die 3G-Regel grundsätzlich nur bei Veranstaltungen in Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten bzw. auf Basis des Hausrechts. Ab dem 24. November 2021 gilt die 3G-Regel flächendeckend. Das heißt:

Eltern und sonstige Dritte dürfen das Gelände von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten nur dann betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt auch für die Begleitung des Kindes während der Eingewöhnungsphase. Beim bloßen Abgeben und Abholen der Kinder findet die 3G-Regel dagegen keine Anwendung, da hier der Aufenthalt nur für einen sehr kurzen Zeitraum erfolgt.

Diese Regelung wird in der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verankert und gilt ab dem 24. November 2021.  

 

Umgang mit Krankheitssymptomen bei nicht eingeschulten Kindern - Information des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales mittels Newsletter Nummer 443 vom 20.10.2021

 

Nicht eingeschulte Kita-Kinder sind aktuell im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und insbesondere im Vergleich zu Schulkindern in geringem Maße vom Coronavirus betroffen. Dafür sind sie deutlich häufiger von Erkältungskrankheiten betroffen. Das bedeutet, dass derzeit bei einem erkälteten Kind kein pauschaler Rückschluss auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus gezogen werden kann. Dies erlaubt es, Erleichterungen für Kita-Kinder bei den Regelungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen in der Kindertagesbetreuung zu schaffen.

Für nicht eingeschulte Kinder gilt daher ab sofort Folgendes:

 

  • Für Kinder, die ihre Kinderbetreuungseinrichtung trotz leichter Symptome (z.B. Schnupfen, leichter Husten etc.) besuchen möchten, genügt künftig eine Bestätigung der Eltern, dass vor dem Kita-Besuch zu Hause ein Selbsttest durchgeführt wurde, der negativ ausgefallen ist. Ein Vordruck für die erforderliche Bestätigung kann hier heruntergeladen werden.

 

  • Erkrankt ein Kind hingegen schwerer, hat es also beispielsweise Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen oder starken Husten, so ist für die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung nach der Genesung bzw. die Wiederzulassung trotz noch vorhandener leichter Symptome weiterhin ein PCR- oder PoC-Antigen-Test erforderlich.

 

Ein ärztliches Attest ist neben der Bestätigung bzw. dem Testnachweis grundsätzlich nicht erforderlich. Der Rahmenhygieneplan in der aktuellen Fassung ist bereits auf der Homepage des Staatsministeriums verfügbar. Für Schulkinder gelten – analog zum Schulbereich – die bereits bestehenden Regelungen vorerst fort. Das heißt, ein Hortbesuch trotz leichter Symptome ist auch weiterhin nur mit negativem PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest möglich.
 
Hinweis: Personen mit einschlägigen, auf das Coronavirus hindeutenden Symptomen, können sich nach wie vor beispielsweise in Arztpraxen kostenfrei mittels PCR-Test auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen. Kinder mit leichten Symptomen werden außerdem weiterhin auch in den lokalen Testzentren kostenfrei mittels PoC-Antigen-Schnelltest getestet.
  

 

Ausweitung des Testangebots in der Kindertagesbetreuung (nicht eingeschulte Kinder) - Information des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales mittels Newsletter Nummer 448 vom 16.11.2021

Mit Blick auf die weiterhin steigenden Infektionszahlen wird das bereits bestehende Testangebot für nicht eingeschulte Kinder ausgeweitet. Künftig erhalten die Kinder pro Woche drei statt bislang zwei Tests. Hierfür kann bis Jahresende ein zusätzlicher Berechtigungsschein ausgegeben werden. Im Einzelnen gilt Folgendes:

 

  • Die Träger von Kindertageseinrichtungen und HPTs sowie Kindertagespflegepersonen sind verpflichtet, den von ihnen betreuten (nicht eingeschulten) Kindern drei Tests auf das Coronavirus pro Betreuungswoche anzubieten.
  • Dieser Pflicht kann nachgekommen werden, indem durch die Ausgabe von Berechtigungsscheinen die kostenlose Abholung von Selbsttests in den Apotheken ermöglicht wird. Das bereits im 425. Kita-Newsletter und im 433. Kita-Newsletter beschriebene Verfahren wird also ausgeweitet.
  • Pro Kind kann die Kindertageseinrichtung/Kindertagespflegeperson im Zeitraum vom 1. September 2021 bis zum 31. Dezember 2021 daher insgesamt vier statt der bislang vorgesehenen drei Berechtigungsscheine ausgeben. Pro Berechtigungsschein erhalten die Familien zehn Selbsttests in der Apotheke.
  • Das bereits genutzte Muster mitsamt der Ausfüllhilfe für die Berechtigungsscheine kann weiterhin verwendet werden. Der ursprünglich vorgegebene Abstand von fünf Wochen zwischen den Ausgaben der Berechtigungsscheine entfällt. Weiterhin notwendig ist die Rückgabe des oberen Teils des Berechtigungsscheins an die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegeperson, um den nächsten Berechtigungsschein zu erhalten.


Beispiel: Hat ein Kind bzw. haben seine Eltern von seiner bzw. ihrer Kindertageseinrichtung/Kindertagespflegeperson seit September 2021 bereits zwei Berechtigungsscheine erhalten und den oberen Teil des vorherigen Berechtigungsscheins jeweils zurückgegeben, können bis Ende des Jahres zwei weitere Berechtigungsscheine – jeweils nach Rückgabe des oberen Teils – an das betreffende Kind bzw. dessen Eltern ausgegeben werden.  

 

Bildung fester Gruppen

Die wirksamste Maßnahme bei Bekämpfung der Pandemie ist – neben der Impfung gegen das Coronavirus – weiterhin die Kontaktreduzierung. Derzeit steht die Krankenhaus-Ampel bayernweit auf Rot. Solange dies der Fall ist, ist die Betreuung der Kinder in festen Gruppen künftig vorgeschrieben. Vollständig geimpfte bzw. genesene Beschäftigte können allerdings gruppenübergreifend tätig werden. Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) wurde entsprechend geändert. Auch der Rahmenhygieneplan wird diesbezüglich zeitnah angepasst.

 

Testangebot in der Kindertagesbetreuung für Beschäftigte

Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung haben auch künftig die Möglichkeit, sich regelmäßig mit den vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Selbsttests auf eine Coronavirus-Infektion zu testen. Diese Testmöglichkeit steht allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, also auch vollständig geimpften oder genesenen Beschäftigten, zur Verfügung. Nutzen Sie daher gerne das kostenfreie Testangebot – auch wenn Sie vollständig geimpft oder genesen sind. Sie erhöhen damit nicht nur Ihre eigene Sicherheit und die Ihrer Familie, sondern auch die Sicherheit der von Ihnen betreuten Kinder sowie Ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Weitere kostenfreie Testmöglichkeiten bestehen darüber hinaus auch durch die sogenannten Bürgertests an den vielfältigen Teststationen (z.B. Testzentren, Apotheken etc.).

Nicht geimpften bzw. nicht genesenen Beschäftigten ist das Betreten von Kindertageseinrichtungen und HPTs weiterhin nur erlaubt, wenn sie drei Mal wöchentlich einen Testnachweis erbringen bzw. bestätigen, dass sie einen Selbsttest mit einem negativen Testnachweis durchgeführt haben, vgl. den 437. Kita-Newsletter.
 

 

 

Änderung des Grenzwertes für den eingeschränkten Regelbetrieb ab dem 21. Juni 2021

 

Ab Montag, den 21. Juni 2021, gelten neue Grenzwerte für die Kindertagesbetreuung. Der Grenzwert für den Regelbetrieb mit offenen Konzepten wird von 50 auf 100 angehoben.

Es gelten dann folgende Regelungen:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 0 bis 100 kann die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb stattfinden, d.h. auch offene Konzepte sind möglich.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 165 ist die Kindertagesbetreuung nur im eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Es müssen feste Gruppen gebildet werden.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 165 ist nur eine Notbetreuung zulässig.

Das Verfahren zum Wechsel von Regelbetrieb, eingeschränktem Regelbetrieb und Notbetreuung bei den jeweiligen Inzidenzwerten („3- bzw. 5-Tage-Regel“) bleibt wie bisher bestehen. Die Kreisverwaltungsbehörden werden, wie bislang auch, jeweils amtlich bekanntmachen, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem maßgeblichen Inzidenzwert von 165 bzw. 100 liegt oder wenn der maßgebliche Inzidenzwert wieder überschritten wird.

 

 

Informationen zum Inzidenzwert finden Sie unter:

https://www.landratsamt-dachau.de/gesundheit-veterinaerwesen-sicherheitsrecht/gesundheit/coronavirus/corona-statistiken/

 

Für externe BesucherInnen (Eltern, LieferantInnen etc.) gilt zum Schutz unserer Beschäftigten auch weiterhin in der Kindertageseinrichtung die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske.