Gespinstmotte und Eichenprozessionsspinner

Derzeit treten im Gemeindegebiet vermehrt Gespinstmotten sowie vereinzelt Eichenprozessionsspinner auf. Bitte beachten Sie die Hinweise.

Derzeit treten im Gemeindegebiet vermehrt Gespinstmotten sowie vereinzelt Eichenprozessionsspinner auf.

 

Die Gespinstmotten überziehen Sträucher und Bäume mit feinen, weißen Gespinsten. Betroffen sind häufig heimische Gehölze wie Traubenkirsche, Weißdorn oder Pfaffenhütchen. Für Menschen sind die Raupen der Gespinstmotte ungefährlich. Auch wenn die betroffenen Pflanzen zunächst stark geschädigt wirken, treiben sie in der Regel im Laufe des Sommers wieder aus. Von einem Einsatz von Insektiziden wird abgeraten, da diese auch nützliche Insekten schädigen können. Wer die Gespinste als störend empfindet, kann sie vorsichtig mechanisch, beispielsweise mit einem Wasserstrahl oder einem Besen, entfernen.

 

Anders verhält es sich beim Eichenprozessionsspinner. Dessen Raupen kommen ausschließlich an Eichen vor. Ihre feinen Brennhaare können Hautreizungen, Augenbeschwerden sowie Atemwegsprobleme verursachen. Nester und Raupen sollten daher keinesfalls berührt werden.

 

Sollte auf Privatgrundstücken ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt werden, sind die jeweiligen Grundstückseigentümer für geeignete Maßnahmen verantwortlich. Es wird empfohlen, die Entfernung der Nester und Raupen ausschließlich durch Fachfirmen durchführen zu lassen.